Leverage

Hitter, Hacker, Grifter, Thief, Mastermind

USA 2008
mit
Christian Kane, Aldis Hodge, Gina Bellman, Beth Riesgraf, Timothy Hutton
Jeri Ryan, Mark A. Sheppard, Kari Matchett, Rick Overton, Gerald Downey,
Robert Blanche, Wil Wheaton, Richard Chamberlain

Der ehemalige Versicherungsdetektiv Nathan Ford wird engagiert um gestohlene Baupläne zurück zu stehlen. Dazu heuert er einige Personen an, hinter denen er in seiner Karriere das ein oder andere Mal her war.
Die Hochstaplerin Sophie Deveraux, den Hacker Alec Hardison, den Beschaffungsbespezialisten Elliot Spencer und die Diebin Parker.
Nach dem gelungenen Einstand arbeiten sie weiter zusammen, um gebeutelten Bürgern gegen übermachtige Konzerne, skrupellose  Versicherungen und andere unfreundlichen Bösewichten zu helfen. Dabei werden aus den bekennenden Einzelgängern immer stärker Teamplayer.

Die ersten Trailer im Fernsehen sahen nicht sehr vielsprechend aus, aber davon sollte man sich nicht immer täuschen lassen, denn „Leverage“ hat uns angefixt, wie lange keine Serie mehr.
Der Vergleich mit dem A-Team ist nicht ganz von der Hand zu weisen, wobei die selbstgebastelteten Lösungen des Leverage-Teams mehr aus Tricks und Situationen bestehen, um den Übeltäter zu übertölpeln. In jeder Folge lassen sie sich andere Tricks einfallen um ans Ziel zu gelangen und für Gerechtigkeit zu sorgen.

Obwohl die Fälle und die Gegner recherchiert sind und auf tatsächlichen Begebenheiten basieren, darf man bei „Leverage“ nicht immer darauf achten, ob das realistisch ist. Bei der Serie steht eindeutig die Unterhaltung im Vordergrund und die lassen sich die Produzenten nicht durch Physik u.ä. vermiesen. Das stört aber keineswegs, denn die Serie hat generell viel Humor und Selbstironie, daß zeigen auch lustige Rückblenden, auf die Vergangenheit der Teammitgleider.

Den fünf Hauptdarstellern merkt man an, daß sie sich auch privat gut verstehen, denn die Chemie überträgt sich auf den Bildschirm. Das beste Ensemble seit „Hinterm Mond gleich links“.  Es macht einfach Spaß, denen zuzusehen und die Autoren verstehen es, amüsante Szenen zwischen den Charakteren zu schreiben und von der Chemie zu profitieren.
„Leverage“ hat noch zwei weitere Pluspunkte, zum einen besteht die Serie aus Einzelfolgen und verfolgt keine Staffellangen-Plots. Ausnahme Staffel 3. Das erleichtert den Einstieg und ermöglicht es, sich immer wieder eine Folge anzuschauen. Und zum anderen ist die Serie sehr abwechslungsreich, da sich das Team in jeder Folge etwas anderes überlegen muß, um den Leuten zu ihrem Recht zu verhelfen.

Ein letzter Tipp für alle, die des Englischen mächtig sind; schaut euch die Serie im Original an. Nichts gegen Synchronisation, aber dadurch, daß die Charaktere in jeder Folge andere „Hüte“ tragen, wechselt auch ihre Art zu sprechen. Und die vielen Akzente und subtilen Änderungen bleiben im Deutschen leider auf der Strecke. Zudem wirkt Elliot im Original wesentlich grummeliger und genervter (von Hardison).

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