Der Mitternachtsgeist geht wieder um

Metalfescht!

Zwar waren die fünf Schwobe, die auszogen, um den Metal zu verbreiten, im Januar schon in Essen unterwegs, aber leider konnten wir den Termin nicht wahrnehmen. Umso erfreuter waren wir, daß sie einen Termin ihrer „Midnight Ghost“-Tour in unserer Nähe nachgeschoben haben. Da mußten wir nicht zweimal überlegen und sprangen flux in unser Vehikel, um einer unserer liebsten Metalbands zu lauschen.

Nachdem mit Stormage und Lyra’s Legacy aus dem Umland die anwesenden Metalheads bereits in Stimmung versetzt wurden, erschallte das Intro des Midnight Ghosts. Alle wußten: „Mach Tür uff, jetzt isch soweit“.
Und dann legte auch schon der schwäbische G’sangsverein los und entzündete mit „Devil’s Eye“ den Scheiterhaufen an heißen Hits. Wie nicht anders zu erwarten, lag das Hauptaugenmerk, bzw. der Haupt-Ohrenschmaus auf Stücken vom aktuellen Album.
Andy bewies wieder einmal, was für ein charismatischer Frontmann er ist und hielt das ganze Konzert über Kontakt mit den jubelenden, bangenden und mitsingenden Fans; sei es durch Mimik oder Shake-Hands mit den ersten Reihen.

Aber auch die anderen vier Pfondskerle hatten sichtlich Spaß und kamen beim Spielen oft nach vorne an den Bühnenrand. Als Milan sich an das Mikrofon von Todde verirrte, mußte ein Roadie herbeieilen und das Mikro auf die Größe des Gitarristen anpassen. Lachend griff Milan weiter in die Saiten.
Brainstorm spielten sich durch ihre Discographie und versuchten von allen Alben ein Stück einzubauen. Eine große Veränderung zur gespielten Setlist im vergangenen Herbst gab es nicht. Lediglich „Divine Inner Ghost“ vom aktuellen Album hatte es ins Kultopia geschafft. Der Fluch einer Band mit so vielen hervorragenden Liedern. Aber egal aus welcher Phase, das Publikum war sehr textsicher und unterstützte Andy konstant den ganzen Abend über. Mit „Under Lights“ hauten die Fünf ein letschtes Mal auf de Putz nei. Das Lied setzte an dem Abend den Schlußpunkt hinter einen weiteren abgefeierten Auftritt. Bei dem Zuspruch wunderte es nicht, daß sie versprachen, nach Hagens zurückzukommen.

In Trauer endete das Konzert höchstens, weil die anwesenden Fans der Band noch lange hätten lauschen können. Den Jubel der Zuschauer hörte man in Hagen mit Sicherheit bis in die letschte Gasse. Und weil die Stimmung das ganze Konzert über so groß und ausgiebig war, mußten die Schwaben das Lied „The World to see“ aus dem Zugabenblock streichen.
Pünktlich zur Geisterstunde war der Spuk dann vorbei. Aber ich bin sicher, die Erinnerung an diesen grandiosen Metalabend geistert immer noch durch viele Köpfe.

The Pics to see

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