Nachmittagskonzert

Five ‚o Clock somewhere

Nach einer Woche mit sämtlichen Wetterphänomenen, inklusive Schnee und Sturm, hatte sich Andreas Schleicher ein gutes Wochenende ausgesucht, um nach Wuppertal zu reisen und das im Dezember (auch wegen Wetter) ausgefallene Konzert nachzuholen.

Das letzte Mal waren wir vor 1 1/2 Jahren im „Kontor“ gewesen und die Location scheint eine sehr günstige zu sein, denn es war an diesem Sonntag Nachmittag noch voller als im September 2016. Sämtliches Sitzmobiliar wurde herangekarrt und dazugestellt, denn viele Menschen wollten Andreas Schleicher, der heute Markus Bender, Andre Tolba und Stephan Maria Sagurna als Unterstützung mit dabei hatte, live erleben.
Treue Blogleser wissen, dass wir schon auf dem einen oder anderen Konzert von Andreas waren; diese Besetzung hatten wir allerdings bisher noch nicht gesehen und waren gespannt, wie die Songs klingen würden.
Die Antwort lautet: Rockig! In der Kombination aus E-Gitarre, Bass und Schlagzeug allerdings auch nicht sehr verwunderlich.

Ganz besonders fiel mir dies im ersten Teil des Programms bei „Bis hier“ auf, welches durch die Riffs und ein geniales Gitarrensolo im Mittelteil von Andre Tolba ein ganz anderes Gewand bekam. Kann aber eigentlich nur für die Songs sprechen, dass sie in jedem Arrangement gut klingen. Ebenso „Flaschengeist“, mit der Peter Kraus Gitarre, klang härter wie sonst, weniger orientalisch und brachte Andreas selber am Ende zum Headbangen. Müßte ich mich entscheiden, welche Version besser klingt (Rock oder mit Streichern), könnte ich das nicht eindeutig beantworten.

Schlagzeuger scheinen sehr humorige Menschen zu sein. Ist es ansonsten Heiko Braun, der aus dem Hintergrund trockene Kommentare einfließen läßt, übernahm diesen Part Stephan Maria Sagurna, mit der Betonung auf MARIA und lieferte sich mit dem Bandchef witzige Wortgefechte. „Heute zum LETZTEN Mal am Schlagzeug dabei…“
Generell war die Stimmung auf der Bühne hervorragend. Man merkte allen Beteiligten die gute Beziehung untereinander an. Das Publikum nahm diese Energie dankbar auf und gab sie in Form von Mitsingen, Mitklatschen und aktivem Sitzwippen zurück. :)

Nach der Pause gab es für uns dann etwas Brandneues: Der Song „Tanz es weg“, der davon handelt, etwas, das man gar nicht kann, erst recht zu tun. Vielleicht sollte ich dann doch mal anfangen, ein Musikinstrument zu lernen? ;-)
Im ruhigen Block mit „Verkriechen“ und „Anderer Stern“ hätte man eine Stecknadel fallen hören können, so gefangen war das Publikum in der Darbietung. Da Weinen und Lachen aber immer aufeinander folgen, stieg mit „Hunger nach Fisch“ und „Metro“ das Stimmungsbarometer deutlich an.
Wie 2016, wurde im Kontor der beste Reim auf „operieren“ prämiert: Ein seltsames Glubschi namens „Horst“ und ein Äffchen galt es zu gewinnen. Ich freue mich sehr, dass wir „Horst“ in der Plüschtierhöhle begrüßen können und dass das Äffchen, getauft auf Stephan Maria, aufgrund des Fachbegriffs „rhodinieren“ nun in Sonsbeck ein gutes Zuhause findet. Danke dem jungen, blonden Sponsor! ;-)

In den Zugaben fand sich ein weiteres neues Stück namens „Angekommen“. Damit es bei uns im Ohr ankommt, braucht es noch ein paar Durchläufe bei weiteren Konzerten, die in diesem Jahr hoffentlich noch folgen. Wenn Andreas nicht zu beschäftigt ist mit der Produktion des neuen Albums.

Das erste Schleicher-Konzert in 2018 kann insgesamt nur als voller Erfolg verbucht werden. Energiegeladen auf und vor der Bühne, mit viel Humor und viel Gefühl. Besser kann es eigentlich nicht sein. Wir wünschen Andreas noch viele weitere solcher Abende und vielleicht ist das Konzept mit dem Beginn um 17 Uhr kein schlechtes.
Abgesehen davon fahren wir aber auch um 20 Uhr nach Wuppertal. :)

Fotos im Kontor

 

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https://www.youtube.com/watch?v=LoJBnXALBvg&t=77s
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3 Kommentare zu Nachmittagskonzert

  1. Baerbel Jae sagt:

    DANKE DANKE DANKE!!!!!
    Für den tollen Bericht und ganz besonders für das Video.
    Dieser Flaschengeist ist jetzt die Lieblings-Küstenwachen-Version!!!!
    Wie schade, das wir nicht dabei sein konnten.😩😭
    Kuss vonne Küste!
    Bärbel

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