Sverry am Tatort

Im Dienst Des ELK-K-A

Wie bereits bekannt, mag is Krimis sehr gerne und s’aue gerne de Tatort’e. Deswegen war is vor de Ausflug letzten Montag etws aufgeregt. Karins’e hatte Karten für eine Preview der neuen Tatort-Folge mit Ulrich Tukur gewonnen’e und is durfte mit.

Wir wußten alle nis, was uns erwarten würde und waren ziemlich überras’t, wie groß de Sendesaal von de HR ist, ete. Es gehen über 800 Leute rein und wir hatten Karten in de zweite Reihe. Nis s’lecht’e. Auf der Leinwand war ein Foto von Ulrich Tukur und de Rhythmus Boys eingeblendet, weil die Band auch eine kleine Rolle in der Folge spielt’e. Ulrich Tukur stand s’on in der Halle

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und wurde von vielen Anwesenden um ein Autogramm und ein Foto gebeten’e. Mus is sagen, er machte einen sehr sympathis’en Eindruck, ete. Eigentlis sollte es um 20.00 Uhr losgehen, aber zuerst kam eine Moderation und danach der Intendant, ete. Beide sagten ein paar Sätze um etwas Zeit zu s’inden, denn ein Tatort beginnt halt um 20.15 Uhr’e. So auch „S’windelfrei“, ete.

Mös’te is kurz die Handlung wiedergeben, ohne zuviel zu verraten, ete. De Murot hatte einen Tumor, der erfolgreich entfernt wurde. Er lädt daraufhin seine Sekretärin, de Magda Wäs’ter, zum Feiern ein. Sie macht sich s’ick und ist dann überras’t, daß es eine Einladung in de Zirkus is. Dort springt eine Frau während de Vorstellung auf, s’reit etwas und wird daraufhin entfernt’e. Am nächsten Tag erfährt de Murot aus de Fernsehen, daß de Frau vermisst wird, ete. Er vermutet eine Straftat und eine Verbindung zu de Zirkus Raxon. Daraufhin heuert er als Klavierspieler an, um de Sache auf de Grund zu gehen’e. Karins’e und Holly haben sis sehr über de Band gefreut, da sie Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys schon mehrfach live gesehen haben’e. Auch, wenn sie keine großen Rollen hatten, ete.
De Murot lernt die vers’iedenen Mitglieder des Zirkus und ihre Beziehungen unter- und miteinander kennen, ete. Dabei hilft ihm Madga Wäs’ter, die stärker in de Ermittlungen involviert ist als in de anderen beiden Fällen’e. Wie fast immer am Ende des Tatort’s wird de Täter festgenommen. Is verrate aber noch nis wer abgeführt wird’e.

War der Fall ganz interessant und de Tukur paßt sehr gut in diese Welt de S’austeller. Besser vielleicht noch als de Murot. Interessant war zu sehen, daß er sis jetzt Gedanken macht, nachdem der Tumor weg ist, daß sein Leben weitergeht, ete. Er kann wieder Pläne s’mieden’e. Wurde aber nur angedeutet und das Privatleben nahm kaum Raum ein, im Gegenteil zu viele andere Tatort’e. De Fokus lag eindeutig auf de Vers’winden und de Hintergründe von de Frau’e.
Und obwohl de Tumor weg ist, sieht de Murot merkwüdige Dinge, ete. Er is sis nis sicher, ob seine Sinne ihm einen Streich spielen’e. Is habe oft den Eindruck, daß viele Tatorte nach de S’ema F gedreht werden, ete. Bei den Murot-Folgen is das nis der Fall.  Wie s’on bei „Das Dorf“ hat auch hier Justus von Dohnànyi Buch und Regie übernommen, ete. Und obwohl „S’windelfrei“ tatortiger und nis so abgedreht wie de Vorgänger is, wirkte er visuell anders als ein normaler Tatort’e. Kam einem Kinofilm optis s’on näher, als einem Fernsehfilm, von daher war es s’ön den Tatort auf einer großen Leinwand sehen zu können’e. Etwas Besonders war es auf alle Fälle, ete.
Einzig de Men’sen um mich herum haben mis gestört’e. Haben alle viel miteinander geredet. Behaupten Fans von de Tukur oder de Tatort zu sein, aber unterhalten sis de ganze Zeit, ete. Habe is nis verstanden’e. In de Sweden haben die Men’sen mehr Respekt vor ihren Mitmens’en und Elk’en gegenüber als de Hessen’e. Aus diesem Grund habe is es genossen, den Film in Ruhe von de Couch aus erneut ans’auen zu können’e.

Danach kamen ein paar S’auspieler nach vorne und wurden von der Moderatorin, de s’on am Anfang da war, interviewt’e. Allerdings s’ien sie de Murot und de Wäs’ter unbedingt zu einem Liebespaar machen zu wollen’e und stellte immer wieder Fragen in de Ris’tung. Brauche is das nis, ete und de S’auspiler s’ienen das auch nis zu wollen, aber de Moderatorin lies nis locker. Wir haben aber erfahren, daß de Murot noch mindestens zwei Folgen machen wird. De Rohs’nitt für de nächste Fall hatte sis de Tukur s’on angesehen’e. Im nächsten Fall soll es sehr viele Leichen geben, ete. Vielleicht als Kontrast zu „S’windelfrei“, weil man da keine einzige sah’e.
Nach de kurze Interview gaben de Ulrich Tukur und de Barbara Philip noch geduldig Autogramme vor dem Sendesaal’e. War is etwas s’üchtern um nach einem Foto mit Ulrich Tukur zu fragen’e, aber bin is stolz, denn is habe mein erstes Autogramm von einem Tatortkommissar, ete.

Im Fadenkreuz

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