Es geht rund

Moin Moin,

liebe Plueschfreunde. Ich bin Wuschel. Zwar bin ich relativ neu in der Plueschcommunity und wohne erst seit anderthalb Jahren mit den anderen zusammen, aber letzte Woche durfte ich auf meinen ersten großen Ausflug in die weite Welt. Murmel wollte nicht, weil die Fahrt nicht ans Meer ging und Sverry hatte einen Arzttermin, daher fiel die Wahl auf mich. Und deswegen darf ich jetzt ein paar Zeilen zu Karinsches Fotos schreiben. Hoffentlich gefällt’s Euch.

Nach der Ankunft habe ich den Rest des Tages in einem Hotelzimmer verbracht, weil ein Konzert auf dem Plan stand. Ich war aber gar nicht böse drum, denn die ganzen Eindrücke von der Fahrt nach Hamburg wollten auch verarbeitet werden, denn es sollten am folgenden Tag noch einige mehr werden. Relativ früh sind wir zu den Landungsbrücken und haben eine Rundfahrt auf einer echten Bärkasse gemacht. Ein paar Bedenken hatte ich, ob ich vielleicht seekrank würde, aber scheinbar war einer meiner Vorfahren ein Seebär. Mir hat das Geschaukel auf der Elbe nichts ausgemacht.

Die Fahrt führte erst durch die Speicherstadt und es war schon sehr eindrucksvoll, unten durch die Schlucht der hohen Häuser zu schippern. Timo, unser Kapitän hat locker und lustig einige Daten und Fakten zu den ganzen Gebäuden geliefert. Danach ging es an der Landungsbrücke vorbei in den Containerhafen. Was genauso beeindruckend war, neben den riesigen Schiffen herzufahren. Für mich als kleinen Bär wirken die Riesen ja noch um einiges größer. Und wie viele Container die geladen hatten war sehr beachtlich. Vielleicht bin ich auch mit so einem Container rüber gekommen und genau hier ausgeladen worden, aber daran kann ich mich leider nicht erinnern. Da war ich noch zu klein für.

Die Rundfahrt ging noch durch andere Becken und an verschiedenen Schiffen vorbei. Wir mussten sogar durch eine kleine Schleuse, bevor wir wieder am Ausgangspunkt ankamen. Am Ende hat mich Timo gesehen und als blinden Passagier enttarnt. Ich wurde im Rucksack auf die Bärkasse geschmuggelt, aber er hat nur gelacht und ich habe ihm für die netten Erläuterungen Geld in die Kapitänsmütze geschmissen. Meine erste Fahrt auf dem Wasser habe ich sehr genossen. Zwar habe ich nicht alles behalten, was der Kapitän erzählt hat, aber es war schon sehr schön.

Danach ging es direkt weiter, vom Wasser auf die Straße. Da wir alle vorher noch nie in Hamburg waren, wollten wir uns natürlich noch mehr von der Stadt anschauen und sind direkt in die nächste Rundfahrt. Zum Glück wurde mir von den vielen Rundfahrten nicht schwindelig. Während wir bei der ersten Fahrt auf der Elbe unterwegs waren, fuhr der Bus weitestgehend am zweiten großen Hamburger Fluß vorbei, der Alster. Hier hieß der Führer, der den Mitreisenden unterhaltsam Art alles erklärte, was es zu sehen gab, Willi. Zum Glück blieb der von ihm angedrohte Test am Ende der Fahrt aus, denn ich befürchte, ich hätte nicht alle Fragen beantworten können. Waren halt sehr viele Informationen und Eindrücke an dem Tag, für einen kleinen Bärenkopf.

Nachdem wir neunzig Minuten später wieder am Ausgangspunkt ausgestiegen waren, haben wir überlegt, was wir genauer unter die Lupe nehmen wollten. Ich habe den Michel vorgeschlagen, denn von dort sollte man einen Blick über die ganze Stadt haben. Zum Glück war die Kirche nicht weit von unserem Standpunkt entfernt und meine beiden Mitreisenden waren einverstanden. Aber nur, weil ein Lift bis zur Aussichtsplattform fuhr. Es war unglaublich windig dort oben. Zum Glück verhinderten Gitter, daß große Besucher oder kleine Bären vom Turm geweht wurden. Den Ausblick verhinderten die Gitter logischerweise nicht und der war wirklich atemberaubend. Wie groß so eine Großstadt ist, sieht man erst von oben.

Danach haben wir mit einem Eiskaffee eine Rast an der Alster gemacht. Viele Schwäne und Enten waren ebenfalls vor Ort, um sich einfach treiben zu lassen. Nachdem der Kaffee alle und die Kräfte wieder zurückgekehrt waren, ging es zurück zu den Landungsbrücken, unserem zentralen Punkt des Tages. Dort haben wir uns ein gemütliches Restaurant gesucht und den Tag lecker ausklingen lassen. Mit Blick auf die Elbe versteht sich. Ich glaube, ich verstehe jetzt, warum Murmel so gerne an die See fährt. Irgendwas Beruhigendes hat es, auf’s Wasser zu schauen. Es war ein sehr erlebnisreicher Tag und eine tolle, wenn auch nur kurze Fahrt. Aber weil mir die Hafenrundfahrt so gut gefallen hat, darf ich nächsten Monat auf die nächste. Ich freue mich schon.

Elbgalerie

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2 Antworten zu Es geht rund

  1. Laura sagt:

    Das klingt als hättet ihr ein paar tolle Eindrücke gesammelt. Vor allem mit dem Böötchen!

    • Wuschel sagt:

      Hallo Laura!

      Ja, daß haben wir. Und Holly fährt doch so gerne Böötchen. Ich fand’s auf dem Wasser aber auch schön.
      Zum Glück bin ich nicht ins Wasser gefallen, es dauert immer, bis das komplette Fell trocken ist.
      Und in zwei Wochen steche ich schon wieder in See. :- )

      Liebe Grüße
      Wuschel

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