Herdorf Reality (Schuldentilgung II)

Back to the Rathole

Wir haben noch einen Bericht aus September nachzureichen, denn Absolva, die Background-Band von Blaze Bayley, stattete im Herbst Herdorf einen Besuch ab.

Es scheint eine ganz besondere Verbindung zwischen Band und dem dortigen „Rattenloch“ zu bestehen, denn die Musiker begrüßten viele im Publikum wie gute alte Bekannte. Diesen Status können wir nicht für uns beanspruchen, dennoch haben wir Chris Appleton, Martin McNee, Karl Schramm und Luke Appleton diverse Male live erlebt.

Dies war mein erstes Absolva-Konzert, denn Holly war vom letzten Gig der vier Briten so angetan, dass er es weiter empfohlen hat.
Das Rattenloch an sich gibt mir als Location ein seltsames Gefühl. Man fühlt sich fast wie ein Eindringling, denn jeder im Raum scheint jeden zu kennen und es kommt einem so vor, als wäre man auf einer Wohnzimmerparty. Jedoch ist es innen durchaus gemütlicher, als es vielleicht von außen den Anschein hat.

   Trotz fehlender Vorgruppe starteten Absolva erst um 21:45, vor nicht ganz so viel Publikum wie bei Blaze Bayley, dennoch war die Stimmung von Anfang an gut und die Situation vor der Bühne angenehm, da nicht gedrängelt wurde und man gut Platz hatte.
Dennoch war die Wartezeit nicht unangenehm, denn wir hatten Gelegenheit, uns mit Manager (und Vater von Chris & Luke), Mark Appleton zu unterhalten. Netter Mann und es ist immer interessant, was Leute „hinter den Kulissen“ zu erzählen haben.

Da dieses Konzert unter dem Banner der „Defiance“- Tour stand, standen auf der Setlist dementsprechend viele Songs zum gleichnamigen neuesten Album, wie z.B. „Life on the edge“, „Rise again“, „Fistful of hate“ oder natürlich der Titelsong. Gepusht von dem konstanten, positiven Feedback des Rattenlochs, gaben die Vier alles und waren dementsprechend schnell verschwitzt.  Chris Appleton beweist, dass er durchaus sehr gute Frontman- Qualitäten hat, die er bei Blaze selbstredend seinem Arbeitgeber überlässt.
Man kann Herrn Bayley verstehen, dass er in den letzten Jahren kontinuierlich mit diesen Jungs zusammenarbeitet.

Nach dem Konzert fand man die bodenständigen, grundsympathischen Briten sofort im Publikum und an der Bar, wo sie gut gelaunt jeden Autogramm- und Fotowunsch erfüllten. Gewiß war dies nicht der letzte Auftritt von Absolva in Herdorf; es scheint ihnen selber wirklich viel an der Location und den Leuten zu liegen. Daher wird es uns wahrscheinlich beim nächsten Mal auch wieder dort hin verschlagen. Doch vorher werden wir die Fünf (Vater mitgerechnet) an anderer Stelle wiedersehen.

Fistful of Pics

 

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