Murmeltiere auf Helgoland

Deine Spuren im Watt

Bei der Hitze dieser Tage. wäre es schön, wieder am Meer zu verweilen. Leider lassen Wellen und Wind noch etwas auf sich warten. In der Zwischenzeit möchte ich einfach meinen letztjährigen Urlaub an Deutschlands Küste mit Euch Revue passieren lassen. Vielleicht wird mir beim Tippen etwas kühler.


Im vergangenen Sommer hatte ich die Chance, meiner Schwester meinen  Lieblingsurlaubsort zu zeigen. Murmeline war vorher noch nie am Meer und daher sehr gespannt, wie eine Umgebung ohne Berge aussieht. Als wir langsam den Deich hoch sind und sie von oben bis zum Horizont schauen konnte, war sie schon überwältigt. Wir haben uns viel am Strand und damit am Meer aufgehalten. Ihr zu zeigen, wie es unter der Nordsee aussieht und mit den Pfoten durchs Watt zu gehen, hat mich an meinen ersten Urlaub dort erinnert. Ich war am Anfang ebenfalls skeptisch, aber inzwischen kann ich nicht genug davon bekommen. Die Kniffelbären haben die sommerlichen Temperaturen in ihren Liegestühlchen genossen und ihre Sonnenbrillen aufgesetzt.

Natürlich haben wir ihr in der Woche auch die Stadt gezeigt und dabei festgestellt, daß Büsum viel für die Touristik tut. In der Einkaufspassage gibt es die neue Mandelfaktur. Dadurch wird der Ort noch murmeltierfreundlicher und ich kann behaupten, zu den ersten Murmeltieren gehört zu haben. Ich habe den Trend quasi losgetreten.  Bei schlechtem Wetter haben wir einige Experimente im Phänomania gemacht und dort eine Runde Mikado gespielt. Die optischen Täuschungen waren schon verblüffend.

Keine optische Täuschung war Murmelines erste Begegnung mit Seehunden aus nächster Nähe. An Deutschlands größte Raubtiere sind wir auf Helgoland gestoßen. So große Tiere sind für kleine Murmeltiere schon sehr beeindruckend. Zum Glück mußten die Seehunde 30 Meter Abstand halten. Woran sie sich auch gehalten haben. Auf der Hinfahrt zur Hochseeinsel haben wir es uns auf dem Sonnendeck bequem gemacht. Zurück haben wir dann ein Flugzeug genommen. Ich kann es Murmeline nicht verübeln, daß sie vor dem Flug aufgeregt war. Zwar habe ich schon einige Flugstunden hinter mir, aber keine in so einer kleinen Maschine. Irgendwie empfand ich den Flug nicht so spektakulär wie erwartet, aber die zwanzig Minuten Rückreise waren im Vergleich zur zweieinhalb stündigen Schifffahrt schon sehr angenehm. Schnell hatten wir wieder festen Boden unter den Pfoten und es ist niemandem schlecht geworden.


Jetzt freuen wir uns schon alle hier auf unseren nächsten Ausflug an die grüne Küste. Die Kniffelbären putzen ihre Sonnenbrillen und machen ihren Strandkorb urlaubstüchtig. Das Watt rückt näher.

Murmelmania

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2 Kommentare zu Murmeltiere auf Helgoland

  1. Steffen sagt:

    Hallo zusammen,

    ich kann nur hoffen, daß das Tippen ein wenig Abkühlung gebracht hat. Die aktuellen Temperaturen sind ja kaum noch auszuhalten, und gerade die Fellträger leiden noch mehr als wir schon.
    Daher drücke ich euch ganz doll die Daumen daß es bald eine Abkühlung gibt und auch daß der nächste Urlaub an der See ganz doll bald losgeht ;-)
    Murmel, Murmeline und die Kniffelbären können es bestimmt kaum noch erwarten, ganz zu schweigen von dem Karinsche und dem Rainer.
    Also Kopf hoch, irgendwann muß es ja wieder kühler werden.
    Und bis dahin: vom Eisbecher Nuß träumen!

    Liebe Grüße,
    Steffi und Steffen

    • Murmel sagt:

      Hallo Steffen!

      Zum Glück sind die Temperaturen wieder freundlicher für Fellträger und Urlaub und Nussbecher rücken näher.
      Die Bärchen haben gestern schon eine neue Hängematte getestet.

      Bestimmt findest Du wieder einen Gruß von uns im Briefkasten.

      Nussige Grüße
      Murmel

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