Wellenklang

Meine Pfoten im Sand

Anfang des letzten Monats war es wieder soweit, es ging an die Nordsee. Dieses Jahr auch an die richtige Nordsee und nicht nur an die Weser. Obwohl es dort auch schön war, geht doch nichts über mein Büsum. Ein sehr plüschtierfreundlicher Ort. Seit meinem letzten Aufenthalt hat sich einiges getan. Viel wurde an den Deichen und dem Hauptstrand verändert. Die großen Steinmauern am Rande sind weg und so können Lutz, die Kniffelbären und ich auch vom Weg aus direkt auf’s Wasser schauen. Oder auf’s Watt, je nachdem. Die Wege sind mit neuen Pflastersteinen ausgelegt. Überall stehen neue, weiße Bänke herum und laden zum verweilen ein. Daneben stehen oft Duschen für Körper und Fuß, damit man sich das Watt von den Pfoten und aus dem Fell spülen kann. Davon haben wir ausgiebig Gebrauch gemacht, denn wir waren jeden Tag im Watt. Also, Karinsche und Holly, wir anderen sind dann immer im Rucksack geblieben, weil es so lange dauert, das Fell wieder sauber zu bekommen.

An einem kleinen Stück Deich zwischen Wiesen- und Sandstrand wurde noch gebaut. Die Stelle direkt vor dem Hochhaus war noch nicht fertig und für Besucher gesperrt. Wir mußten immer einen Bogen machen, wenn wir zum Sandstrand wollten, oder uns den Weg durch’s Watt dahin kämpfen.  Auch dort hat sich einiges geändert und ist schöner geworden. Die hohen Mauern sind gewichen und die Pflastersteine waren überall identisch. Durch den einheitlichen Look wirken beide Abschnitte, als gehörten sie zusammen. Zum Glück spielte das Wetter an den meisten Tagen mit und wir haben oft am Strand gesessen und gelesen. Die Kniffelbären waren dieses Mal umtriebiger als sonst und haben sich alles genau angeschaut. Dadurch wurde es im Rucksack teilweise etwas voll.

In der Stadt und am Hafen hat sich nichts verändert, dort sieht immer noch alles aus, wie immer. Im Hafen ist es immer wieder erstaunlich, die Gezeiten zu verfolgen. Mal liegen die Schiffe am Hafenrand, mal tief unten. Natürlich haben wir wieder einen Ausflug mit dem Schiff gemacht. Der Himmel war blau, die Sonne schien warm auf unsere Felle herunter und wir dachten, das wäre der ideale Tag dafür. Nachdem wir die Tickets in den Pfoten hatten und auf die „Ol Büsum“ warteten, zogen grauen Wolken auf und es wurde windig und frisch. Es war nicht meine erste Schifffahrt, so daß ich ein bißchen Seegang gewohnt bin und es mir es nichts ausmacht. Und da die Kniffelbären einige Seebären im Stammbaum aufzuweisen haben, väterlicherseits, hat es sie auch nicht gestört. Die Fahrt ging zur Seehundsbank. Ich habe allerdings keinen Seehund wiedererkannt. Die vom letzten Mal waren wohl im Urlaub. Oder die haben an diesem Tag nicht gearbeitet um die Touristen auf den Schiffen zu bespaßen.

Auf jeden Fall haben wir uns an der Küste gut erholt. Jeden Tag gingen wir ins Watt und es gab jeden Tag Fisch. Wobei mir fangfrische Nüsse oder eine Mango lieber gewesen wären. Viel zu schnell stand die Rückfahrt bevor. Wobei wir uns einen letzten Gang durch’s Watt bei strahlendem Sonnenschein nicht nehmen ließen. Zum Glück kamen wir ohne Probleme und Staus gut durch. Leider konnten wir keinen Stopp bei Ültje einlegen, an denen wir vorbeigekommen sind. Ich hoffe, beim nächsten Mal. Es waren schöne, entspannende Tage an der See. Büsum ist immer eine Reise wert. Von freundlichen Plüschtieren empfohlen, sozusagen.

Watt schön – Mein Urlaub in Bildern

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2 Antworten zu Wellenklang

  1. Eva sagt:

    Hach, watt ein Watt – herrrrlisssch. Wir lieben die richtige Nordsee, aber Büsum kennen wir (noch) nicht. Grund genug also, die freundliche Plüschtierempfehlung mal im Hinterkopf zu halten.
    Lieben Gruß
    Eva

    • Murmel sagt:

      Hallo Eva!
      Ja, das Watt ist herrlich.
      Büsum ist wirklich eine Reise wert, wenn man ruhigen Urlaub sucht. Melde dich dann mal und sag Bescheid, wie es Euch gefallen hat.
      Könnte auch schon wieder hin….
      Nussige Grüße
      Murmel

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